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Workshop mit Malte Burba
04. & 05. 09. ...mehr

Workshop Orchester- / Ensemble-Leitung mit Norbert Voll ...mehr

Bericht vom Workshop mit David Childs

Workshop Gruppe mit David Childs

Im Vorfeld ihres 11. Jahreskonzerts gelang es dem Leiter der Brass Band Düren Martin Schädlich in Zusammenarbeit mit der Fa. York den weltberühmten Euphonium-Solisten David Childs für einen Workshop aus Wales nach Düren zu holen. Zur besonderen Freude vieler Euphonium-, Bariton- und Tenorhornspieler begleitete David Childs nicht nur die Generalprobe der Band sondern veranstalte am Morgen des 25. 10. 2009 auch einen Workshop für alle Interessierten.

Junge Musiker und alte Hasen

Bunt gemischte Truppe (noch nicht vollzählig)

Das Interesse war groß. Mit etwa 20 Personen platzte der Raum im Haus der Stadt Düren auf fast aus allen Nähten. Unter den Musikern fanden sich sowohl Anfänger(innen) als auch „alte Hasen“ mit 30 Jahren Spielpraxis und zum Teil waren sogar Gäste aus den Niederlanden und Belgien angereist. Dabei waren keinesfalls nur eingefleischte Brass Band Fans anwesend. Der überwiegende Teil der Musiker spielte in Blasorchestern und Posaunenchören. Auch wenn David Childs selbst Euphonium spielt, richtete sich der Workshop doch allgemein an Blechbläser, so dass auch Posaunisten und Tubisten anwesend waren.

David Childs beim Einblasen

Nach einer allgemeinen Einspielphase, die jeder frei gestalten sollte, erkundigte sich David Childs zunächst einmal nach den Erwartungen der Teilnehmer an Workshop um anschließend dementsprechend den Ablauf zu gestalten. Wenig überraschend drehten sich die Wünsche um die typischen „Blechbläser-Problemchen“ wie hohe Töne, schnelle Noten und wie man seinen Ansatz ohne intensives Üben z.B. im Urlaub erhalten kann.

"Music starts where perfection ends"

Beeindruckende Darbietung
Instrumente der Firma York - mit David Childs entwickelt
Lockeres Dirigat bei Gruppenübungen

Bevor es dann richtig los ging, stellte David sich erste einmal vor und gab den Teilnehmer einen Einblick in die englische Brass Band Geschichte, da die Brass Bands auch für seine persönliche Entwicklung besonders wichtig waren. So staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als sie hörten, dass es vor ca. 100 Jahren in England rund 28.000 Brass Bands gab. David selbst lernte das Euphonium sehr früh von seinem Vater und während seiner gesamten Zeit als Musiker war die Brass Band für ihn immer eine ideale Orchesterform zum Üben. Insbesondere für um den schönen voluminösen Ton zu entwickeln, den er bei seinen Solos benötigt, ist das Spielen in einer Brass Band ein gutes Training. Heute spielt er in der Cory Band aus dem Süden von Wales. Die Band feierte in diesem Jahr ihr 125-jähriges bestehen und gewann passend zum Jubiläum die europäischen Brass Band Meisterschaften in Oostende und die Konzertdivision beim WMC in Kerkrade. Interessant war auch der Hinweis, dass trotz des enorm hohen Niveaus der englischen Brass Bands die meisten Spieler Amateure sind und ihren Lebensunterhalt in normalen Berufen verdienen. Der Principal-Cornettist der Cory ist beispielsweise Feuerwehrmann. Dadurch bleibt ein ganz wichtiger Aspekt am musizieren erhalten: man macht es aus reiner Freude und Begeisterung. Vielleich sind gerade deswegen Brass Bands in der Lage das Publikum in einen ganz besonderen Bann zu ziehen. In diesem Sinne wurde David von seinem Vater auch der Wahlspruch „music starts where perfection ends“ mit auf den Weg gegeben.

Jeder ist individuell

So bekommt man auch hohe Töne

Nach einem beeindruckenden Solo aus „Grandfathers Clock“ ging es dann daran die „Wunsch-Liste“ der Teilnehmer zu erfüllen. Zunächst wurde das Aufwärmen erläutert. Warum Blechbläser dieses oft unbeliebte Thema doch sehr ernst nehmen sollen wurde mit verschiedenen Vergleichen mit Sportlern erläutert. Dazu gab es viele Tipps wie man das Aufwärmen gestalten kann. Wie bei allen folgenden Themen wies David Childs aber darauf hin, dass es wichtig ist, dass jeder für sich selbst ein passende Lösung herausfindet, da jeder Mensch unterschiedlich ist und die Übungen auch von der persönlichen Tagesform abhängen.

"practise what you are bad in and perform what you are good in"

Der Profi erklärt was man verbessern kann

Zu jedem Thema Thema wurde ein Teilnehmer nach vorne gebeten. So konnten die Teilnehmer erleben, wie durch die Anwendung der gelehrten Theorie das Spiel innerhalb kürzester Zeit um mehrere Stufen verbessert wurde. Gerade beim Thema hohe Töne waren sicherlich einige besonders überrascht, was doch alles möglich ist. Nichts desto Trotz mussten die Teilnehmer zur Kenntnis nehmen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist als sie von David das Motto hörten: „practise what you are bad in and perform what you are good in“.

"Stellen sie sich vor, sie spielen in der Royal Albert Hall ein Solo mit der Cory Band"

Obwohl das Solo ohnehin gut war
Auch Üben kann Spass machen

Zum Abschluss gab es noch sehr hilfreiche Tipps und Tricks für Solisten um ihren Auftritt und die Auswahl eines geeigneten Solos zu perfektionieren. Hierzu sollten sich die Teilnehmer vorstellen, sie wären eingeladen in der berühmten Royal Albert Hall als deutscher Euphonium-Spieler ein Solo zu präsentieren – begleitet von der legendären Cory Band. Sicher hat die Vorstellung einer vollbesetzen Royal Albert Hall dem ein oder anderen Teilnehmer leichtes Nervenflattern verursacht. Dank David's Hilfe können sie dieser Herausforderung in Zukunft etwas gelassener angehen.

Alle weiteren Fotos vom Workshop gibt es in unserem Fotoarchiv ...mehr

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Die Schule, die im Workshop vorgestellt wurde heißt:
Jean Babtiste ARBAN
Vollständige Schule für Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn
FH1050 (Verlag: Friedrich Hofmeister Musikverlag)
ISMN M-2034-1050-8
(natürlich ist sie auch in Düren im Musikgeschäft Gärtner und Thul erhältlich)

Am 8. und 9. Mai 2010 veranstaltet die Brass Band Düren erneut einen Workshop. Diesmal ist der bekannte Cornettist Roger Webster zu Gast in Düren. Er hat ebenfalls mit namen Brass Bands in England zusammengearbeitet. Nähere Informationen werden noch über unseren Newsletter und an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Stand: 04. 11. 2009

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Brass-Workshop mit Prof. Malte Burba

Die Brass Band Düren wird am Wochenende des 5./6. Septembers einen Workshop mit Prof. Malte Burba, bei dem unser Dirigent Martin Schädlich seine Ausbildung genossen hat, veranstalten. Dieser Workshop richtet sich explizit an alle Blechbläser, die ihr Wissen um die physikalischen Vorgänge beim Blechblasen vergrößern wollen. Zudem bekommt man Hilfestellungen, welche Körperfunktionen man wie trainieren kann, um seine Sicherheit, Ausdauer und Höhe zu verbessern.
Weitere Informationen über den Workshop finden sie unter www.burba.de

Teilnahme:
Die Teilnahmegebühr beträgt 100€,
für Mitgleider der Brass Band Düren 90€ 

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
Zur Anmeldung kontaktieren sie bitte unseren Dirigenten Martin Schädlich. >Kontaktdaten<

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